Energiesparen leicht gemacht

Energiesparen ist einfacher als Sie denken! Wir haben für Sie einige Tipps aus unterschiedlichen Bereichen zusammengestellt, damit Sie nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel schonen können.

  • Küche

    Kühlen

    • Bei der Wahl eines neuen Kühlschranks sollte das Energie Label entscheiden: Kaufen Sie nur Geräte der Effizienzklasse A+++++, oder mindestens A++.
    • Tauen Sie Ihre Kühlgeräte regelmäßig ab. Eine dicke Eisschicht um die Kühlaggregate wirkt wie eine Isolierung – und treibt den Stromverbrauch in die Höhe.
    • Stellen Sie nur ganz abgekühlte und zugedeckte Speisen in den Kühl- oder Gefrierschrank.

    Backofen

    • Heizen Sie den Backofen nur dann vor, wenn es unbedingt nötig ist. Backen ohne Vorheizen spart bis zu 20 Prozent Energie.
    • Versuchen Sie, den ganzen Innenraum zu nutzen. Zum Beispiel, indem Sie Auflauf und Kuchen zusammen in die Röhre schieben.
    • Wählen Sie Umluft statt Ober- und Unterhitze: Bei gleicher Gardauer können um 20 bis 25 Grad niedrigere Temperaturen gewählt werden.

    Kleingeräte in der Küche

    • Nicht jedes Kleingerät rechnet sich: Überlegen Sie, ob ein elektrischer Dosenöffner wirklich sein muss und ob Sie die Zitronen nicht auch mit der Hand auspressen können.
    • Der Kaffee bleibt am besten in der Thermoskanne heiß. Ist die Maschine stundenlang angeschaltet, wird Strom verschwendet und der Kaffee bitter.
    • Für eine Tasse Tee muss der Wasserkocher nicht bis zum Rand gefüllt werden. Energie spart, wer immer nur so viel kocht, wie er tatsächlich braucht.
  • Heizen
    • Heizen Sie Ihre Räume entsprechend der Art und Dauer der Benutzung. Bäder sollten 20 bis 22 Grad, Wohnräume 20 Grad, Schlafzimmer, Küche und ungenutzte Räume zwischen 16 und 18 Grad aufweisen. In den Fluren reicht lediglich eine Temperatur von 14 bis 15 Grad.
    • Ein hohes Energiesparpotenzial bietet der Austausch der Fenster. Wechseln Sie von Einfach- oder Isolierverglasung zur Wärmeschutzverglasung. Die Dämmeigenschaften heutiger Wärmeschutzverglasung sind um 60 - 80 Prozent besser als die der Isolierverglasung.
    • Preiswert und ebenfalls effektiv sind die so genannten Fensterisolierfolien. Kleben Sie diese von Innen auf den Fensterrahmen. Im Idealfall verbessern Sie die Wärmedämmung der Isolierverglasung um 30 Prozent.
    • Klapp- und Rollläden, Vorhänge und Jalousien können die Wärmeverluste ebenfalls deutlich reduzieren.
  • Waschen

    Waschmaschine

    • Wenn Sie einen Trockner nutzen, dann sollten Sie eine Waschmaschine mit hoher Schleuder-Drehzahl nutzen: Schwungvoll geschleuderte Wäsche ist nicht mehr so nass und braucht weniger Strom beim trocknen.
    • Neuere Waschmaschinen kann man direkt an den Warmwasserhahn anschließen. Dann muss die Maschine das Wasser nicht extra aufheizen. Das spart bis zu 60 Prozent Energie.
    • Schalten Sie die Maschine immer erst dann an, wenn sich so viel Wäsche angesammelt hat, dass Sie eine ganze Trommel füllen können.

    Wäschetrockner

    • Geben Sie keine klitschnasse Wäsche in den Trockner – lassen Sie lieber die Waschmaschine mit höherer Drehzahl schleudern.
    • Reinigen Sie das Flusensieb Ihres Wäschetrockners nach jedem Gebrauch.
    • Nicht jede Wäsche muss so lange getrocknet werden, bis Sie "schranktrocken" ist. Wenn Sie später noch bügeln, reicht die Einstellung "bügeltrocken".
    • Füllen Sie den Trockner grundsätzlich voll, bevor Sie ihn anstellen.
  • Beleuchten
    • Vermeiden Sie eine unnötige "Festbeleuchtung". Beleuchten Sie nur Räume, in denen Sie sich gerade aufhalten. In großen Räumen sollten Sie die Lichtquellen so verteilen, dass einzelne Raumteile unabhängig voneinander beleuchtet werden können.
    • Reinigen Sie regelmäßig Lampen und Leuchtmittel. Achtung: Ziehen Sie vorher den Stecker oder schalten Sie die Sicherung aus.
    • Tauschen Sie in den Lampen, die täglich am längsten brennen, die Glühlampe durch eine LED-Lampen aus. Bei diesen wird mehr Strom in Licht umgewandelt. Deshalb verbrauchen LED-Lampen für die gleiche Helligkeit nur einen Bruchteil des Stroms wie Glühlampen.
    • Ein Bewegungsmelder ist das beste Mittel, die Leuchtdauer von Haustürlampe oder Wegbeleuchtung einzuschränken.

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Energie + Wasser Wachtberg
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